Steinhuder Hecht

1762 brachte der in Diensten des Grafen Wilhelm stehende Ingenieur Praetorius seine Pläne für den Bau eines Unterseebootes zu Papier. Es war als schnelles Nachrichten-Schiff gedacht.

 

Prototyp des ersten Unterseebootes

Praetorius glaubte damit in der Zeit von sechs Tagen von der Weser bis nach Lissabon fahren zu können, um Briefe, Sachen und Personen mit Sicherheit zu transportieren. Er träumte schon von der Unterquerung der Pole. Nach diesen Entwürfen wurde jedoch nicht gebaut. Im November 1771 bestellte der Wilhelmstein-Kommandant Major d'Etienne einen eichenen Kiel für den "Steinhuder Fisch", offensichtlich war der Bau nun befohlen worden. Ein kleinerer Prototyp entstand auf der Festungsinsel, mit einer Kanone versehen für den Überwasser-Einsatz. Wann er fertig wurde und ob Tauchversuche unternommen wurden, weiß man nicht.

 Dass die Versuche nicht einfach als Torheit abgetan wurden, beweist, dass auch 1775 noch ein Modell, auch ein Tauchapparat, in der Militärschule auf dem Wilhelmstein angefertigt wurde. Ein Versuch der Weiterentwicklung wurde wohl nicht unternommen, doch erscheint der Versuchsbau (Hecht) noch bis 1792 im Bestands-Rapport.

Lebewesen nachgebildete Wasserfahrzeuge, wie "Hippopotame" und "Hecht" gab es später nur noch am Festlichen Wochenende, das seit 1953, jährlich zum Saisonabschluss im August, von der Gemeinde Steinhude veranstaltet wird

 

 
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