Das Steinhuder Meer

Das Steinhuder Meer

Mit ca. 32 km² ist das Steinhuder Meer das größte von allen Meeren in Niedersachsen. "Meer" ist der niederdeutsche Begriff für Binnengewässer.

 

Wer "Steinhuder See" sagt, wird drin ertränkt.

Außer dem Steinhuder Meer gibt es zum Beispiel noch das Boekzeteler Meer, Dümmer (Düm-Meer), Ewige Meer, Große Meer, Kleine Meer, Lengener Meer, Loppersumer Meer, Timmeler Meer, Zwischenahner Meer und in Holland das Ijsselmeer. Zur Unterscheidung heißen Nordsee und Ostsee "-SEE" und nicht "-MEER". Und die ganz riesigen Gewässer sind die Ozeane.

Das Steinhuder Meer hat eine durchschnittliche Wassertiefe von 1,5 m. Die tiefsten Stellen liegen im nördlichen Bereich, das sind die Deipen, mit ca. 3 m Wassertiefe. Von Osten nach Westen ist das Meer knapp 9 km lang und von Norden nach Süden fast 4,5 km. Der Wasserspiegel liegt 38 m über NN und ist starken Schwankungen unterworfen.

Wie extrem flach das Gewässer ist, wird deutlich, wenn man sich das Meer im Maßstab 1:1000 verkleinert vorstellt. Man hätte dann eine Pfütze mit einer Ausdehnung von 9 x 4,5 Metern und einer Tiefe von 1,5 mm.

Das Meer wird von unterirdischen Quellen und von Oberflächenwasser gespeist. Im Westen fließt das Wasser durch den Meerbach Richtung Nienburg in die Weser.

Der Eigentümer des Meeres ist seit 1973 das Land Niedersachsen.

 

 
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