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Am 3. Oktober zum Mardorfer Kunsthandwerkermarkt
Veranstaltungstipp
Am 3. Oktober zum Mardorfer Kunsthandwerkermarkt
Am 3. Oktober findet wieder der Kunsthandwerkermarkt in Mardorfs Ortsmitte statt. Mehr als 90 Stände präsentieren sich rund um den idyllischen Aloys-Bunge-Platz. Zwischen 11.00 und 17.00 Uhr lohnt sich ein Be... mehr Infos

Steinhuder Skulpturenpromenade

Steinhuder Skulpturenpromenade

Entdecken Sie, eingebettet in die malerische Kulisse des Steinhuder Meeres, Skulpturen moderner Künstler.

 

1. "Hinführung" von Hannes Meinhard

Im Bewusstsein der sich uns vermittelnden spirituellen Kraft durch die Kunst schöpft Hannes Meinhard seine Skulpturen aus Emotionen, Spiel und Reflexionen im Kontext zeitgenössischer Strömungen und den Bedingungen unserer Existenz gleichermaßen.

Die Skulptur "Hinführung" - Wegführung, Wiederkommen oder Weggehen ist von ihm 1984 im Weserberglandsympositum entstanden. Der Betrachter wird aufgefordert, zu diesem in der Landschaft stehenden Objekt sich hinführen zu lassen, zu verweilen und zu versammeln, und sich durch das Gesehene einzubringen.

Die Skulptur wurde 2010 durch den Verkehrsverein Steinhuder Meer e.V. erworben.

 

2. "Luft"von Hans Jürgen Breuste

Der Vortrag des französischen Naturwissenschaftlers Jean Fabre(1823-1913) über die unterschätzte Bedeutung der Luft für die Menschen animierte Hans-Jürgen Breuste zu seinem Kunstwerk. Der Künstler bearbeitete ein ausgedientes Rohr zur Frischluftzufuhr eines Salzbergwerkes. Ein schwerer Findling auf dem Rohr demonstriert die gewaltige Belastung der Luft.

Bei dem Objekt handelt es sich um ein 4 m hohes gummiummanteltes Stahlrohr, welches sich am Ende gabelt. Dort ist auf einer kleinen Plattform ein Findling angebracht.

Die Skulptur wurde 2010 durch den Verkehrsverein Steinhuder Meer e.V. erworben.

 

3. "Swingende Welle" von Werner C. Sauer

Der Steinbildhauer Werner C. Sauer aus Gehrden/Redderse sagt: Die Steinskulptur, die mich interessiert, verlässt deutlich das Blockhafte, wie es das Rohmaterial Stein uns zeigt. Das klar definierte Volumen des Steinblocks fordert mich heraus, Bewegung, Rotation, sich wenden und wieder ankommen sichtbar zu machen. Meine Skulpturen zeigen so ein rotierendes System, geprägt von konkaver und konvexer Räumlichkeit,- es entsteht Rhythmus und Bewegung.

Die Skulptur wurde 2007 von der Steinhuder Meer Tourismus GmbH mit Förderung durch die Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken aufgestellt. Weitere Info unter www.Skulpturwernersauer.de

 

4. "Undines Traum" von Hans Jürgen Zimmermann

Die Edelstahlskulptur von Hans Jürgen Zimmermann aus Hannover ist einer der Vorentwürfe des Künstlers zu den Bühnenbilder der Ballettfassung von "Undine" in der Oper von Hannover. Der Verfasser von Undine, Friedrich de la Fouqué, war 1796 als Offizier bei Bückeburg stationiert. Daher gilt es als sicher, dass sich die Geschichte um die Meerjungfrau am Steinhuder Meer abspielt.

Die Skulptur wurde vom Verkehrsverein Steinhude e.V. mit Förderung durch die Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken 1996 aufgestellt.

 

 

 

 

 

 

5. "Tanz der Winde" von Jörg Wiele

Plastiken von Jörg Wiele erweisen den Naturelementen Referenz. Der Künstler entlässt seine Arbeiten in ein Spiel mit Wind und Regen, Licht und Schatten. Je nach Kräftespiel wechselt die Optik zum Eindruck einer sanft geschwungenen Linie bis hin zum Volumen eines Körpers in der Schwere und Kraft seiner Materialität. Sich öffnen und schließen, Raum beanspruchen und sich wieder zusammenziehen sind bewegende, sind kinetische Ereignisse, die der Betrachter erlebt und die ihn selbst bewegen. (Auszug aus einer Rede von Gabriele Uerscheln)

Die Skulptur wurde vom Verkehrsverein Steinhuder Meer e.V. mit Förderung durch die Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken 2006 aufgestellt.

Weiter Info unter: www.Joerg-wiele.com

 

 

 

"Papagena im Wind" von Klaus Wolf Simon

Die Skulptur ist ein Symbol für eine elementare Naturkraft am Steinhuder Meer. Für den Wind, der auf den Körper prallt und ihn kreisend umschließt, und für das Selbstvertrauen in die eigene Existenz, die dem Tosen des Windes mit Kraft und Stärke widersteht.

 

Die Skulptur wurde im September 2008 von der Steinhuder Meer Tourismus GmbH mit Förderung durch die Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken aufgestellt.

 

 

 

 


 

"Sonnenuhr" von Klaus Wolf Simon

Der Schatten des Edelstahlstabes (Gnomon) zeigt auf den Zifferblättern mit den römischen Zahlen die wahre Uhrzeit (WOZ) von Steinhude an. Unsere Uhren sind aber auf die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) eingestellt (im Sommer + 1 Stunde), die auf den Zifferblättern mit den arabischen Zahlen angezeigt wird. Die Skulptur hinter dem Gnomon ist zugleich ein polyedrische = vielfältige Uhr mit mehreren Zifferblättern.

Die Besonderheiten dieser Uhr sind die äquatoriale Uhr auf der Nordseite und die polare Süduhr mit Hohlformen.

Die Sonnenuhr wurde 2009 von der Steinhuder Meer Tourismus GmbH mit Förderung durch die Niedersächsische Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbaken, der Region Hannover und des Wasserverbandes Nordschaumburg aufgestellt.

 

Übersichtsplan


Steinhuder Skulpturenpromenade auf einer größeren Karte anzeigen

 

Die Skulpuren von Hannes Meinhard (1) und von Jürgen Breuste (2) befinden sich landschaftlich eingebetten am Rande des Regenrückhaltebeckens, am Bruchdamm, direkt neben dem Wohnmobilstellplatz. Über einen Schotterweg kann die Tour nach links in Richtung des Sees fortgesetzt werden.

Die Steinskulptur Werner Sauers (3) befindet sich am Anfang der Uferpromenade, am Fuße der ersten Holzbrücke. Von dort kann man seinen Blick bereits zur nächsten Skulptur schweifen lassen und sieht "Udines Traum" (4) von Hans Jürgen Zimmermann nur wenige Meter weiter im Wasser glänzen. "Tanz der Winde" (5) von Jörg Wiele wird nach dem Überqueren der nächsten Brücke erreicht. Noch einige Meter weiter geradeaus, zwischen der nächsten und der letzte Brücke, befindet sich die Holzfigur von Klaus Wolf Simon "Papagena im Wind" (6).

Setzt man den Spaziergang wieder in Richtung Ortskern fort und durchquert den Neuen und den Alten Winkel, gelangt man zum ehemaligen Kurpark, der über einen kleinen Schotterweg das historische Scheunenviertel mit dem Steinhuder Meer verbindet. Die  neu gestalteten Parkfläche läd zum Verweilen ein. Und ganz nebenbei zeigt die von Klaus Wolf Simon geschaffene Sonnenuhr (7), dass die Zeit leider viel zu schnell vergeht...

 



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