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Insel Wilhelmstein

Herzlich Willkommen auf der Insel Wilhelmstein

Lassen Sie den Alltag am Ufer

Tauchen Sie ein, in eine kleine Welt mitten im Steinhuder Meer. 1761 verwirklichte Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe den verwegenen Plan, eine künstliche Insel im südwestlichen Teil des größten Sees Niedersachsens, dem Steinhuder Meer, aufzuschütten und darauf eine Festung zu errichten.

Nähere Informationen über die Insel Wilhelmstein erhalten Sie hier in Kürze. Seien Sie gespannt & bis bald am Steinhuder Meer.

Geschichte & Historisches

Tauchen Sie ein, in die Vergangenheit der Insel Wilhelmstein

Chronik der Insel Wilhelmstein

1761

Beginn der Aufschüttung der Insel

1761-1765

Fünf Jahre dauert die Aufschüttung der Hauptinsel und der 16 Nebeninseln

1765-1767

Bau der Sternschanze

1771

Gründung der Militärschule

Als Sternschanze bezeichnet man eine Festungsanlage in Form eines Sterns. Konkret: Die Insel Wilhelmstein ist eine Sternschanze mit vier Bastionen. Eine Bastion hat bei einer neuzeitlichen Festung die selbe Funktion wie die Türme einer Burgmauer mit dem Voteil, dass es keine toten Winkel gibt. Sie beherbergten Kasematten - unterirdische Gewölberäume, die auch der Lagerung von Munition und Verpflegung dienten.

Eine besondere militärische Bedeutung hatte der Wilhelmstein in doppelter Hinsicht - als Festungsanlage sowie als Sitz einer angesehenen Militärschule. Um eine gründliche Ausbildung des Führungsnachwuchses in Theorie und Praxis zu gewährleisten, ließ Graf Wilhelm eine Ausbildungsstätte für Offiziersanwärter der Artillerie einrichten.

Die berühmteste Erfindung von Graf Wilhelm von Schaumburg-Lippe war der Steinhuder Hecht, das erste in Deutschland konstruierte U-Boot. Bei Überwasserfahrten sollte es von Segeön angetrieben werden, Unter Wasser sollte der "Steinhuder Hecht" durch Schläge des von der Besatzung gezogenen Fischschwanzes angetrieben werden.

1774 wurde das Schlösschen mit einem Turm aufgestockt, in dem der Graf ein Observatorium zur Himmelsbeobachtung einrichten ließ.

1787

Die hesssische Belagerung - der einzige Ernstfall, bei dem sich die Insel bewähren muss

Ende 18. Jahrhundert

Die Festung wird zum Staatsgefängnis umfunktioniert

1804-1814

Die Inseln werden durch Auffüllung des Seegrunds mit der Hauptinsel verbunden

1867

Die letzten Häftlinge werden in andere Gefängnisse verlegt

Nach dem Tod Wilhelms und der Verlegung der Militärschule nach Bückeburg wurde die ständige Besatzung auf der Festung so sehr verringert, dass der frei gewordene Platz sich für die ausbruchssichere Unterbringung von Strafgefangenen anbot.

1804 bis 1814 wurden die Zwischenräume zwischen den Inseln ausgeschüttet. Auf diese Weise erhielt der Wilhelmstein seine heutige Gestalt, die den Unbilden des Wetters besser trotzen konnte.

Mitte des 19. Jahrhundert

Die Insel Wilhelmstein wird zu einer Besucherattraktion ausgebaut

1867

Mit der endgültigen Entfestigung gehen der Abzug der militärischen Besatzung und die Verlegung der Gefangenen einher

1898

Deutlicher Ansteig des Fremdenverkehrs durch die Inbetriebnahme, der mittlerweile stillgelegten, "Steinhuder Meer-Bahn"

Erstmalig finden Trauungen auf der Insel statt

Nach seiner Entfestigung 1867 erlebte der Wilhelmstein eine Renaissance als "Touristenattraktion". Graf Wilheln war darauf bedacht, sein Werk abzuschirmen. Er behilt sich vor, die Erlaubnis einer Besichtigung persönlich zu gestatten. Erst in der Zeit der Romantik traten die landschaftlichen Reize und das Vergnügen einer Bootsfahrt in den Vordergrund. Zahlreiche Besucher kamen aus den umliegenden Kurorten.

1974

Fürst Philpp Ernst verkauft das Steinhuder Meer, das ihm zur Hälfte gehört, an den Landkreis Hannover. Die Inselfestung bleibt aber im fürstlichen Besitz

Seit 2005

Fürst Alexander nimmt umfangreiche Renovierungen vor

Erlebnispakete & Arrangements

Ob zu zweit oder als Gruppe, erleben Sie die Insel von einer ganz anderen Seite

Impressionen Insel Wilhelmstein

Lassen Sie sich vorab inspirieren