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Hagenburg

Der Flecken am Südufer des Steinhuder Meeres!

Hagenburg am Südufer des Steinhuder Meeres ist ein Flecken mit rund 4.600 Einwohnern. Der Yacht- Hafen im Hagenburger Kanal bietet auch für Gästeboote ausreichend Stegplätze. Sehenswert sind die prächtige, zwischen 1869 und 1871 errichtete St. Nicolai-Kirche, ein backsteingotisches Werk des hannoverschen Baumeisters Conrad Wilhelm Hase, der Findlingsgarten mit großen Steinen aus der Eiszeit sowie der Moorgarten, der die spezielle Flora der Hoch- und Niedermoore zeigt. Von Hagenburg erreicht man über Rad- und Wanderwege sehr schnell das Feuchtgebiet Meerbruchwiesen und das Vogelschutzgebiet im Erlenbruchwald.

Drei Radfahrer fahren durch die blühende Rhododendronallee auf das Schloss in Hagenburg zu
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Altenhagen

Im Ortsteil Altenhagen zeigen ehemalige Bergleute des Schachts Weser Exponate und eine Ausstelllung aus dem Stein- und Kalibergbau.

Das Hagenburger Schloss am Ende des Hagenburger Kanals an einem sonnigen Tag im Frühling
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Das Schloss Hagenburg

Die Grafen und Fürsten zu Schaumburg-Lippe errichteten hier im Mittelalter zunächst die „Hagenborch“ und später auf den Mauern dieser Burg ein Sommerschloss. Graf Wilhelm ließ im 18. Jahrhundert einen 1,2 Kilometer langen Kanal vom Schloss zum Meer ausheben, um seine Inselfestung Wilhelmstein auf direktem Wege erreichen zu können. Das Schloss befindet sich heute zwar in Privatbesitz, aber der dazu gehörende Rhododendron- Park ist für Besucher frei zugänglich.