Die Exkursion führt zum Sachsenhain in Verden, einem Propaganda-Ort der Nationalsozialisten. Teilnehmer:innen treffen sich auf dem Rehburger Marktplatz, um in Fahrgemeinschaften nach Verden zu gelangen. Anmeldungen sind zwingend erforderlich.
Ab 1934 errichteten die Nationalsozialisten diese „Weihestätte“, bestehend aus einigen Fachwerkhäusern und rund 4.500 Findlingen, die einen zwei Kilometer langen Rundweg säumen.
Die Anzahl hat symbolische Bedeutung. Mit ihr wollten die Nazis auf das sogenannte „Blutgericht von Verden“ verweisen, nach dem Karl der Große an einem Tag im Jahr 782 angeblich 4.500 Sachsen hinrichten ließ, die sich der politischen Unterwerfung und Missionierung widersetzt hatten.
Unter anderem war es der Reichsführer SS Heinrich Himmler, der sich für die Errichtung des Sachsenhains einsetzte, um einen Erinnerungsort als „Weihestätte“ zu schaffen. Er wollte einen Identifikationspunkt für das nationale – nationalsozialistische – Selbstverständnis bieten und damit einen Beitrag zum Aufbau der Volksgemeinschaft leisten.
Die idyllische Anlage knüpft an völkisch-reaktionäre Modelle der Landschaftsplanung an. Sie ist nahezu im Originalzustand erhalten.
Nach der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten kaufte 1956 die Evangelische-lutherische Landeskirche Hannovers das Gelände. Bis heute werden die Gebäude als Bildungs- und Tagungsstätte von der Evangelischen Jugend genutzt.
Durch die Anlage und seine Geschichte wird uns Wilfried Duckstein führen. Der Historiker und Pädagoge hat sich intensiv mit der Geschichte des Ortes auseinandergesetzt, bietet auf Nachfrage Führungen an und hält auch Vorträge.
Die Führung beginnt in Verden um 15 Uhr.
Anmeldungen sind notwendig:
📧 arbeitskreis@stolpersteine-rehburg-loccum.de
📞 0174 9139598
Ab 1934 errichteten die Nationalsozialisten diese „Weihestätte“, bestehend aus einigen Fachwerkhäusern und rund 4.500 Findlingen, die einen zwei Kilometer langen Rundweg säumen.
Die Anzahl hat symbolische Bedeutung. Mit ihr wollten die Nazis auf das sogenannte „Blutgericht von Verden“ verweisen, nach dem Karl der Große an einem Tag im Jahr 782 angeblich 4.500 Sachsen hinrichten ließ, die sich der politischen Unterwerfung und Missionierung widersetzt hatten.
Unter anderem war es der Reichsführer SS Heinrich Himmler, der sich für die Errichtung des Sachsenhains einsetzte, um einen Erinnerungsort als „Weihestätte“ zu schaffen. Er wollte einen Identifikationspunkt für das nationale – nationalsozialistische – Selbstverständnis bieten und damit einen Beitrag zum Aufbau der Volksgemeinschaft leisten.
Die idyllische Anlage knüpft an völkisch-reaktionäre Modelle der Landschaftsplanung an. Sie ist nahezu im Originalzustand erhalten.
Nach der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten kaufte 1956 die Evangelische-lutherische Landeskirche Hannovers das Gelände. Bis heute werden die Gebäude als Bildungs- und Tagungsstätte von der Evangelischen Jugend genutzt.
Durch die Anlage und seine Geschichte wird uns Wilfried Duckstein führen. Der Historiker und Pädagoge hat sich intensiv mit der Geschichte des Ortes auseinandergesetzt, bietet auf Nachfrage Führungen an und hält auch Vorträge.
Die Führung beginnt in Verden um 15 Uhr.
Anmeldungen sind notwendig:
📧 arbeitskreis@stolpersteine-rehburg-loccum.de
📞 0174 9139598
Eignung
für Gruppen
für Individualgäste
Sprachkenntnisse
- Deutsch
Anreise & Parken
- Wir planen, in Fahrgemeinschaften dorthin zu fahren.
Preisinformationen
kostenfrei
kostenlos, Spenden - wenn möglich - erwünschtLizenz (Stammdaten)
Beate Ney-Janßen




