© Hans F. Meier - Steinhuder Bilderladen

Erlebnisweg Totes Moor

Auf einen Blick

  • Start: Parkplatz 11 (Alte Moorhütte), 31535 Neustadt am Rübenberge - Mardorf oder Großenheidorner Turm
  • Ziel: Parkplatz 11 (Alte Moorhütte), 31535 Neustadt am Rübenberge - Mardorf oder Großenheidorner Turm
  • leicht
  • 7,00 km
  • 2 Std.
  • 8 m
  • 48 m
  • 37 m

Beste Jahreszeit

Der Erlebnisweg führt über 7 Kilometer durch das Naturschutzgebiet Totes Moor. Los geht’s entweder am Parkplatz der Alten Moorhütte oder am Großenheidorner Turm. Insgesamt sieben Erlebnisstationen zeigen die typische Tier- und Pflanzenwelt oder die Nutzung der Moore und erklären, wie der Naturpark diese selten gewordene Landschaft schützt.

Großenheidorner Turm

Von Süden kommend führt der Lehrpfad zunächst entlang eines alten Torfkanals zum Großenheidorner Turm. Der Aussichtspunkt bietet nicht nur einen Panoramablick über das Ostufer des Steinhuder Meeres, Besucherinnen und Besucher erfahren nebenbei auch, wie der See langsam verlandet – und wie die Natur darauf reagiert.

An den Torfstichen
Für Jahrhunderte war Torf ein überlebenswichtiger Brennstoff für die einheimische Bevölkerung. Am Rande des Erlebniswegs liegt eine alte Abbaustätte, die die Natur inzwischen zurückerobert hat. Die Infotafel berichtet darüber, wie hart das Leben als Torfbauer wirklich war.

Seerosensee
Über einen Holzsteg geht es zum kleinen Seerosensee. Kaum zu glauben: Dort, wo heute himmelblaue Moorfrösche quaken, befand sich vor 60 Jahren noch ein Hügel aus Sand. 

Wer wissen will, wie aus dem Berg ein See geworden ist, der sollte sich die Station genauer anschauen.

Moorsteg
Der Erlebnisweg biegt zu einem besonderen Überlebenskünstler ab: Weil der Sonnentau nicht genug Nährstoffe aus dem Boden bekommt, ergänzt die fleischfressende Pflanze ihren Speiseplan mit Insekten, die an den klebrigen Blättern hängen bleiben. Aber auch Torfmoos oder Waldkiefer fühlen sich rechts und links des Moorstegs pudelwohl – dabei sieht der Naturpark manche Arten hier gar nicht gerne. Warum? Das verraten die Infotafeln vor Ort!

Auf der anderen Seite des Weges wartet der nächste Aussichtspunkt: Vom Turm am Moorsteg lässt sich beobachten, wie sich aus einem ehemaligen Torfabbau-Gebiet eine blühende Heidelandschaft entwickelt.

An der Moorstraße
Bei einem kurzen Zwischenstopp können Passantinnen und Passanten hier etwas über die Geschichte der Moore lernen – vom Naturparadies zum Torflieferanten und wieder zurück. Außerdem geht die Station der Frage nach, warum Moore so wichtig für den Klimaschutz sind.

Moorhüttensteg
Moor ist nicht gleich Moor – aber wie unterscheiden sich Niedermoor, Übergangsmoor und Hochmoor? Und welche Tiere und Pflanzen leben wo? Das erklären die Tafeln auf dem Moorhüttensteg! Auch abseits des Weges gibt’s viel zu sehen, schließlich schlängelt sich der Moorhüttensteg mitten durch die grüne Idylle am Nordufer des Steinhuder Meeres.

Berge, Inseln und (Steinhuder) Meer – wer alles auf einen Blick haben möchte, muss an der neuen Moorhütte vorbei schauen. Rund um den Aussichtsturm brüten die flinken Haubentaucher. Sagenhaft: Die Infotafel verrät, was die Entstehung des Steinhuder Meeres angeblich mit einem stampfenden Riesen und weinenden Zwergen zu tun hat.

Allgemeine Informationen

Tipp des Autors

Von Mai bis Oktober bietet der Naturpark Moorführungen an. Informationen und Anmeldungen im Naturparkhaus in Mardorf unter 0511 / 61626123.

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